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MITGLIEDERVERSAMMLUNG 3. September in
Leipzig
3. September 2010, 17-19 Uhr, HTWK
in Leipzig
Schwerpunktthemen:
- Bericht des Vorstands und des Kassenwartes
- Bericht über „Save Organizing"
- Bericht Paul Cromwell (BAKD, ECON, Mott-Foundation
etc.)
- Newsletter / Zukunft der foco- Homepage
- Diskussion: „Church based Community Organizing –
und sonst gar nichts?"
- Persönliche Erklärung des 1. Vorsitzenden
ARBEITSTAGUNG 3.-4.September 2010 in Leipzig:
03. und 04.09 2010 / HTWK Leipzig:
Demokratisiere deine Stadt! – Democratize your City!
Vortrag von Peter Szynka und Michael Rothschuh am
3.9.2010:
„Macht und Organisation –
Saul D. Alinsky und Community Organizing in Deutschland“
Tagung und Netzwerktreffen zu Community Organizing
in Deutschland, zusammen mit
www.starke-nachbarschaften.de
Fragestellungen:
Wie
entwickelt sich im Zeichen der globalen und regionalen Veränderungen
der letzten 20 Jahre Community Organizing in der Bundesrepublik,
welche Fragen und Antworten stellen sich den PraktikerInnen?
Wie begegnen
CO-Projekte der Anforderung nach einer unabhängigen Finanzierung,
wie versuchen sie Fundraising in der Bundesrepublik zu gestalten?
Führen die
angestoßenen Entwicklungen zu einer Demokratisierung der
Bewohnerinnen und Bewohner, in welchem Zusammenhang stehen
Projekterfolg und Beteiligungspraxis?
Oder aber
führt die Praxis der »geleiteten Bürgerbeteiligung« durch Bund und
Städte zu einer Konkurrenz zwischen CO und ebendiesen und befördert
am Ende doch Beteilungsverweigerung und Stillstand?
Im zeitlichen Zusammenhang mit der Mitgliederversammlung wird ein
Treffen/Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen aus fünf
Projekten stattfinden, in denen Paul Cromwell in den letzten Monaten
Training und Beratung angeboten hat.
Anmeldemöglichkeit zu beiden Veranstaltungen per FAX
Aktuelle
Trainingsangebote
9.-11. September in München,
11.-13.Oktober 2010 in Gelnhausen,
11.-13.April 2011 in Berlin,
21.-23.November 2011 in Berlin
Momentum010: Solidarität" von 21. - 24.
Oktober 2010
in Hallstatt
(Oberösterreich)
TRACKS& THEMENNETZWERKE MOMENTUM 2010 :
SOLIDARITÄT
forum
community organizing
e.V.
5 gute Gründe für Organizing
*
Community Organizing (CO) gibt allen Menschen die Chance,
gehört zu werden
* CO schafft Verbesserungen in
der Nachbarschaft und stadtweit
* CO baut Zivilgesellschaft auf
* CO trägt dazu bei, dass
MigrantInnen an der Gesellschaft teilhaben
* CO befähigt und ermächtigt
Menschen und ändert ihr Leben
Mitten in der ökonomischen
Krise und den Mittelkürzungen der Regierung für
soziale Programme ist die Zeit für Organizing da!
Mit eigenen Organisationen können
Bürgerinnen und Bürger ihre Belange selbst vertreten.
CO- Prozesse in Deutschland
Im Kaiserpark in Altenessen gibt es jetzt eine neue
Beleuchtung, Müllbeseitigung, ein Notfalltelefon und
Freizeitangebote.
In Saarbrücken wird eine Fußgängerbrücke,
die abgerissen werden sollte, neu gebaut.
In Nordenham können Obdachlose ein Mal monatlich
kostenlos ins Kino gehen.
In Worms werden städtische Wohnungen saniert.
In Leipzig arbeiten Kirchen, Bürgerintiativen
und ein Kulturzentrum daran, eine Community Organisation zu
gründen.
In Wetzlar, Wuppertal und Düren-Kreuzau
nutzen Kirchen Community Organizing Strategien, um Mitglieder
zu mehr Teilnahme zu ermuntern.
In
Hamburg-Wilhelmsburg gibt es keinen beruflichen
Organizer - Community Organizing gibt es trotzdem.
Was
können Sie tun, damit Community Organizing weiter
verbreitet wird?
Ziel von foco e.V. ist es,
Prinzipien und Methoden des Community Organizing (CO) in
Deutschland zu verwurzeln und weiter zu entwickeln.
Dies geschieht durch:
die Förderung von Organisationen und ihrer
Vernetzung
Trainings und Ausbildung
Öffentlichkeitsarbeit
die Verbindung von Forschung und Lehre, insbesondere in
der Gemeinwesenarbeit und Sozialen Arbeit ·
die Kooperation mit gesellschaftlichen Organisationen
CO ist den Prinzipien von Selbstbestimmung,
Selbstverantwortung, sozialer Gerechtigkeit und Solidarität
verpflichtet. Im Kräftespiel gegenüber der
scheinbaren Allmacht von Staat und Wirtschaft setzt CO auf die
demokratische Macht der BürgerInnen, die sich organisieren
und so handlungs- und durchsetzungsfähig werden. Community
Organizing ist politische Bildung und politisches Handeln
zugleich.
Foco e.V. ist Mitglied im European Community
Organizing Network (ECON).
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Community-Organizing -
Spendenkonto:
Kontonr.:
1 200 422 259
BLZ:
395 501 10
Sparkasse
Düren
Zweck:
Let´s organize!
Flyer
zu Community Organzing – auch zum Weitergeben
Ziele und
Arbeitsweise von foco
Ziel von foco e.V. ist
es, Prinzipien und Methoden des Community Organizing (CO) in
Deutschland zu verwurzeln und weiter zu entwickeln. Dies
geschieht durch:
die
Förderung von Organisationen und ihrer Vernetzung
Trainings
und Ausbildung
Öffentlichkeitsarbeit
die
Verbindung von Forschung und Lehre, insbesondere in der
Gemeinwesenarbeit und Sozialen Arbeit
die Kooperation mit
gesellschaftlichen Organisationen
CO ist den Prinzipien von
Selbstbestimmung, Selbstverantwortung, sozialer Gerechtigkeit
und Solidarität verpflichtet. Im Kräftespiel
gegenüber der scheinbaren Allmacht von Staat und
Wirtschaft setzt CO auf die demokratische Macht der
BürgerInnen, die sich organisieren und so handlungs- und
durchsetzungsfähig werden.
Community Organizing ist
professionelle Aktivierungs- und Organisierungsarbeit. Es
geht um praktikable Wege zu dem Ziel, dass insbesondere
gesellschaftlich benachteiligte Bürgerinnen und Bürger
sich gemeinschaftlich für die Verbesserung ihrer
Lebensumstände einsetzen, über den Aufbau von eigenen
demokratischen Organisationen (Gegen-) Macht erlangen, Ohnmacht
überwinden und auf benachteiligende Strukturen einwirken
können.
Community Organizing ist
politische Bildung und politisches Handeln zugleich. Dabei
setzt es an den unmittelbaren Eigeninteressen und der
Problemsicht der beteiligten Menschen an.
CO zeichnet sich aus durch:
den
Aufbau einer Kultur von tragfähiger öffentlicher
Beziehungen
das
Herausfinden von Eigeninteressen als Triebfeder für jedes
Handeln,
das
Aushandeln gemeinsamer Interessen und
das
Organisieren von gemeinschaftlichem und strategischem Handeln
das
Aufgreifen sowie das öffentliche und produktive Austragen
von Konflikten
den
professionellen Aufbau von lebendigen, machtvollen
Organisationen und Koalitionen auf breiter Basis
das Vertrauen in die
Fähigkeit der Menschen, ihre Lebensbedingungen selbst zu
gestalten
Geschichte
Wie
meistens im Community Organizing fing es an mit Ärger und
mit Lust; mit dem Ärger von vier Studierenden über
die Ausbildung in der Gemeinwesenarbeit und mit der Lust, etwas
zu verändern. Sie nahmen sich vor, Geschichte, Theorie,
Praxis und Ausbildung von Gemeinwesenarbeit und dem
amerikanischen Community Organizing zu vergleichen und machten
sich dafür auf den Weg nach Chicago. Nach viermonatigen
Gesprächen, Beobachtungen und Forschungen schrieben sie
ihre Diplomarbeit, aus der schnell ein Buch wurde: "Let´s
organize!" von Marion Mohrlok, Rainer und Michaela
Neubauer und Walter Schönfelder (1993). Bei Tagungen wie
der Werkstatt Gemeinwesenarbeit im Burkhardhaus machten sie
andere neugierig; nächste Schritte waren Trainings zum
Community Organizing, für die Ed Shurna aus Chicago und
Don Elmer aus San Francisco anreisten und eine Gruppenreise
1995, aus der wiederum ein Buch entstand: "Forward to the
Roots" (1996). Die Gruppe bildete sich so zunächst
informell und dann als eingetragener und gemeinnütziger
Verein, als foco
e.V. ,
das Forum Community Organizing. Der Rundbrief erschien,
Trainingsangebote wurden entwickelt, Tagungen durchgeführt.
Nachdem Birgitta Kammann und
Peter Szynka lange Zeit Vorsitzende waren, gehören jetzt
dem Vorstand Peter Szynka als Vorsitzender, Walter Häcker
als stellvertretender Vorsitzender und Lothar Stock als
Verantwortlicher für Finanzen an. Michael Rothschuh
gestaltet die Website inhaltlich und formal. Nach wie vor aber
arbeitet foco e.V. kollegial, die Aufgaben
werden nach Interessen und Bereitschaften der Mitglieder
verteilt, oft in Rotation.
Seit dem Sommer 2004 ist
Rev. Paul Cromwell in Deutschland und arbeitet mit foco
zusammen an einer möglichen Stärkung des Community-
Organizing Ansatzes in Deutschland. Er besucht die Mitglieder
an ihren Orten, geht dort zusammen mit ihnen zu Personen und
Organisationen, die am Community Organizing interessiert sind
und bietet Informationen und Kurzzeit- Trainings an.
Im Oktober 2005 haben Ed
Shurna aus Chicago und Don Elmer aus San Francisco, die vor
über zehn Jahren das erste Training zum Community
Organizing in Deutschland durchgeführt haben, foco
in Frankfurt besucht und in Hamburg an einem von foco
initiierten Kolloquium zum Community Organizing teilgenommen.
Fünf bis sechs Projekte
in Deutschland beziehen seit 2007 unter Beratung von Paul
Cromwell mehr und mehr Elemente des Community Organizing in
ihre Arbeit ein. Sie haben an einem intensiven und gut
besuchten foco- Training
im September 2006 in Gelnhausen mit Paul Cromwell, Birgitta
Kammann und Peter Szynka, teilgenommen.
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